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Sodele, das wahrscheinlich letzte Rennen für diese Saison fand am vergangenen Wochenende in Thale im wunderschönen Harz statt.
Bevor wir jedoch am Freitag in Thale angekommen sind, haben wir noch einen kleinen Boxenstopp bei Familie Schregel in Höxter eingelegt. Da stand dann noch ein Tag im Funpark Solling auf dem Programm. Hier wollte ich meinen Arm nochmal checken und schauen ob alles wieder in Ordnung ist. Leider ist die Kraft noch nicht wieder voll da, aber das Racen geht schon wieder ganz gut.
Zufrieden und vollgefressen haben wir uns dann am Freitag morgen auf den Weg nach Thale gemacht. Das Wetter war gut, die Leute freundlich und die Strecke staubtrocken. Das Training machte richtig Spaß, die Strecke war wenig technisch, dafür aber ordentlich schnell und es gab viel zu treten. Um 6 Uhr war dann Feierabend und nach einer warmen Dusche wurde noch über die schnellsten Lines und den großen Zieldouble gefachsimpelt.
Das Training am Samstag morgen begann bereits um 8 Uhr und machte Laune auf mehr. In der Quali kam ich dann auf einen 26. Rang. Das war soweit in Ordnung weil die Zeiten (bis auf die vorderen Plätze) sehr eng beieinander lagen. Die Jungs und Mädels aus dem Team schlugen sich auch alle recht gut, am besten war aber das wir fast komplett waren. So sah man immer wieder den rot-schwarz gestreiften „Teamdress“ durch den Wald fliegen.
Die Zeit zwischen dem Training und der Qualifikation bzw. dem Rennen haben wir uns dann auf dem „Hexentanzplatz“, DEM Ausflugsziel der Region vertrieben. Am Samstag gab`s eine Runde Minigolf, bei der hart gefightet wurde. Sonntag stand dann „freier Fall mit dem Schlauchboot in den Ententeich“ auf dem Programm.
Am Sonntag morgen war die Strecke im Training wegen des vielen Staubes schon sehr rutschig. Das wurde mir leider im Finallauf zum Verhängnis, als ich in einer hängenden Linkskurve auf dem Staub den Grip verlor und stürzte. Dabei ist zwar nichts passiert, aber ich musste vom Rad und verlor wertvolle Sekunden. Im Ziel war ich dann am Ende als 44. nur im Mittelfeld. Schade, denn ich hatte mir mehr erhofft.
Euer Steven