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Teneriffa Winter 2011

Mannomann, im Moment galoppiert die Zeit ja wirklich förmlich….

Für mich hat das Saisontraining schon wieder angefangen, ich war grad eine Woche auf Teneriffa, dazu bin am letzten Wochenende umgezogen und wohne jetzt im schönen Recklinghausen. Morgen muss ich noch zum „schwören“ ins Rathaus und dann werde ich wohl meine neue Schule das erste Mal von Innen sehen.

Aber zunächst zu den Interessanten Dingen des Lebens: Training und Urlaub auf Teneriffa.  Ich bin zwar mittlerweile schon wieder eine Woche zu Hause, hatte aber noch keine Zeit von meinem letzten Trip zu berichten.

Seit 15 Jahren war ich zum ersten Mal wieder mit meinen Daddy auf Reisen. Um dem Winter, Schnee und Kälte zu entfliehen, haben wir uns für den Urlaub die wirklich tolle Kanareninsel Teneriffa ausgesucht. Nach der (zumindest wettermäßigen) Enttäuschung im letzten Jahr als wir uns in Südspanien rumgetrieben hatten, erwarteten uns dieses Mal 25°C und herrlicher Sonnenschein.

Die Insel ist wirklich unglaublich abwechslungsreich und hatte von Vulkangestein in unzähligen Facetten, über den trockenen Süden mit seinen macchieartigen Gewächsen sowie dem dagegen ziemlich grünen Norden mit seinem regenwaldartigen Flair echt vieles zu bieten. Kakteen, Eukalyptus, Lorbeerwälder und noch viel mehr Pflanzen die ich noch nie gesehen hatte…Aber wir waren ja zum biken da.

 

Das Downhillbike 2011 steht aktuell noch nicht zur Verfügung, deshalb haben wir den Trip per Allmountain-Bike bestritten. Mein Mondraker Foxy hat sich dabei wirklich gut geschlagen. Auch die Conti-Testreifen haben eine richtig gute Figur gemacht, ob steinige Geröllpisten oder lose Blätter im Wald. Und auch wenn wir vorher vor platten Reifen gewarnt worden sind, wir hatten nicht einen.

Auf Teneriffa kannte ich mich wirklich überhaupt nicht aus, deshalb sind wir die Touren entweder per Roadbook oder nach Gefühl gefahren.

 Das Gelände ist in weiten Teilen echt anstrengend, nicht nur technisch wegen der vielen losen Steine und des Gerölls, sondern auch wegen der knackigen Anstiege und steilen, tricky und engen Abfahrten.

Aber: Geil! Anspruchsvolle Trails und eine hammermäßige Landschaft, dazu der ständige Blick auf den Teide, Spaniens höchsten Berg.

Die Trails hatten wir so ausgesucht, dass wir möglichst viel von der Insel sehen könnten.

Leider bin ich im fahren nach Roadbook nicht besonders geübt, weshalb wir so manche Abfahrt dann auch wieder hochtreten mussten.

Die Insel bietet auch für einen reinen Downhill-Urlaub einiges Potential, leider sind die meisten Trails Wanderwege und für Biker, Reiter und Motorradfahrer gesperrt…;-).

Die Woche war auf jeden Fall sehr erholsam und abwechslungsreich.

Ich würde auf jeden Fall nochmal gerne dorthin fliegen und die Trails abheizen.

Bis bald,

Steven