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IXS Dirtmasters Festival Winterberg – 21-24.5.2010

Hallo Freunde des gepflegten Bergabsports,

am vergangenen Wochenende fand in Winterberg das Dirtmasters Festival statt. Dort gab es neben den Wettkämpfen in den Gravity-Disziplinen auch noch ein großes Expogelände, auf dem die Hersteller Ihre neuesten Bikes undTeile vorstellten. Dementsprechend groß war auch der Andrang an den insgesamt vier Tagen, es wurden bis zu 30.000 Besucher erwartet.

Meine Teamkollegen von 77designz, meine Freundin und ich sind am Freitag angereist, dieses Mal nicht auf den Campingplatz, sondern direkt in eine großzügig geschnittene Ferienwohnung im Zentrum von Winterberg (den Punkrock auf dem Campingplatz wollten wir uns in diesem Jahr nicht antun…, außerdem wird man ja auch nicht jünger ;-)).

Erfreulich war neben dem strahlenden Sonnenschein, den wir das Wochenende über genießen konnten, auch die Gestaltung der Downhillpiste. Die Streckenbauer hatten wirklich gute Arbeit geleistet und das beste aus den zur Verfügung stehenden Höhenmetern gemacht. Die Downhillstrecke die im Bikeparkbetrieb genutzt wird, wurde natürlich mitgenutzt, aber viele Streckenabschnitte waren neu abgesteckt, so dass die Strecke technischer wurde.

Das Flatout machte auf dem Trail eine gute Figur, die restlichen Komponenten wie meine giftgrünen Acros Anbauteile verrichteten Ihre Sache ebenfalls einwandfrei. Wenn das Bike weiter so unproblematisch bleibt wird es wohl demnächst in Serie gehen….

Am Samstag morgen hieß es dann früh aufstehen und trainieren, bevor die insgesamt fast 700 Starter sich am (überforderten) Lift drängten und man eine halbe Ewigkeit anstehen musste.

Mein Seedingrun lief soweit ganz gut, ich fuhr einen sicheren Lauf ins Ziel und stand damit auf Platz 60. Das war zwar nicht berauschend, aber in Anbetracht des großen Starterfeldes und dem hohen (internationalen) Niveaus ganz in Ordnung. Am Samstag Abend gab es dann bei Flutlicht die Finals im Fourcross, die wir uns bei einem Bierchen noch angeschaut haben. Danach aber zack zack ins Bettchen, der Sonntag als Finaltag stand ins Haus.

Am Sonntag morgen dann um 7 Uhr ein Vollkornbrot heruntergedrückt und wieder ab auf die Strecke um vor der Überlastung des Lifts noch ein, zwei Abfahrten machen zu können. Meine Teamkollegen Giaco und Marcel waren auch gut unterwegs, es hat richtig Spaß gemacht zu dritt die Strecke runterzubügeln.

Mein Finallauf stand so gegen 15:40 Uhr an und die Zuschauermassen sorgten für eine super Stimmung an der Strecke. Besonders viele zog es zu dem zweiten Steinfeld, wo man neben einer Bierbude auch die Zwischenzeiten durchgesagt bekam und so immer über das Renngeschehen informiert war.

Mein Finallauf war wie auch schon wie die Qualifikation solide, aber leider nicht top. Nach einer Minute 57 Sekunden war ich im Ziel und schließlich auf Platz 42. Wenn man die ausländischen Fahrer herausrechnet, stehe ich auf Platz 15. Damit bin ich zufrieden, aber für das nächste Rennen in Willingen erhoffe ich mir mehr.

Das Wochenende hat insgesamt riesig viel Spaß gemacht, wir sind alle gesund geblieben, haben uns gegenseitig motiviert und konnten uns wieder einmal vom „Flatout“ Prototypen überzeugen.

Steven